200 Jahre „Die Grosse von 1823“

Keine zwei Monate sind es mehr bis zur Auftaktveranstaltung ins große Jubiläumsjahr! Schließlich feiern wir „200 Jahre (organisierten) Kölner Karneval“! Am 11.11. startet die „Die Grosse von 1823“ mit dem „Grossen Kölschen Countdown“ im Tanzbrunnen in ihre Jubiläumssession. Da wurde es Zeit, auf einer Pressekonferenz eine kleine Vorschau auf das große Ereignis zu geben. Weiter…

Karl Peter Griesemann (* 11.03.1950 † 04.09.2022)

Nach einer langen Zeit der Ungewissheit und in Absprache mit der Familie mussten die Blauen Funken heute leider bekanntgeben, dass mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass der Ehrenpräsident der Blauen Funken Peter Griesemann, seine Ehegattin Juliane Griesemann, seine Tochter Lisa Griesemann und deren Lebensgefährte Paul Föllmer bei einem Flugzeugabsturz am 04. September 2022 ihr Leben verloren haben. Weiter…

Jan und Griet Paar 2023 (Red.)

Was das Dreigestirn kann, können Jan und Griet schon lange. Haben wir letzte Session gesungen „Zweimol Prinz ze sin“, so touren in der Session 2023 Karl-Heinz und Sabine Wührer ein zweites Mal als Jan und Griet durch die Säle. Weiter…

„Drei Fründe für 86 Veedel“ (Redaktion)

Ein bisschen Rosenmontagsluft konnte das designierte Kölner Dreigestirn der großen Jubiläumssession 2023 schon heute schnuppern, durfte es sich doch nach der Pressekonferenz auf einem Rote-Funken-Wagen dem Jeckenvolk auf dem Neumarkt präsentieren. Sozusagen an dem historischen Ort, an dem die erste Kappenfahrt stattfand, und an dem nach 200 Jahren auch wieder der Rosenmontagszug enden wird.

Weiter…

Nach der Flut: Bilder der Hoffnung (Red.)

Vor einem Jahr hat eine gewaltige Naturgewalt uns alle tief erschüttert! Sie hat gezeigt, wie schwer die Auswirkungen des Klimawandels sein können: Am 14. Juli rollte eine Flut durch viele Regionen Deutschlands und riss alles mit! Einer der schwer betroffenen Orte war und ist Bad Münstereifel. Hierhin hat sich unser Fotograf Joachim Rieger auf den Weg gemacht, um den Wiederaufbau zu dokumentieren. Weiter…

„Der Unbeugsame – Der Widerstand des Karl Küpper“ (Brigitte)

Die Geschichte eines Widerständlers auf einer Bühne bringen? Sind dafür nicht ein Buch oder ein Dokumentarfilm besser geeignet. Zumal wenn es sich um einen Büttenredner im Kölner Karneval handelt? Wird das nicht nur Klamauk? Entschieden nein, lautet die Antwort. Die Uraufführung von Tilman Strasser in der Volksbühne am Rudolfplatz hat das Thema auf eine eindrucksvolle Weise umgesetzt. Weiter…

Mauer mit Waldblick (Stefan)

Eine Mauer kann nützlich sein, selten ist sie schön. Das Hospiz St. Marien in der Simon-Meister-Straße in Nippes hat eine solche Abgrenzung zum Nachbargrundstück. Praktisch ist sie, aber ein schöner Anblick nicht. Damit die Aussicht aus den hinteren Zimmern des Hospizes ein wenig freudvoller wurde, hatte man den oberen Teil mit Grün bepflanzt. Nett anzusehen, aber die Mauer verbreitete nach wie vor eine triste Stimmung. Als der Senat der Nippester Bürgerwehr davon erfuhr, war der erste Gedanke, da muss doch was zu machen sein. Weiter…

Fertig! Ülepooz im neuen Glanz (Red.)

„Rut un wies, wie lieb ich dich“, sangen die Bläck Fööss und viel besser kann man das Bürgerfest der Roten Funken zum Umbau der Ülepooz nicht beschreiben. Mit Tanz, Musik, Kölsch und Häppchen wurde den ganzen Tag ausgelassen gefeiert. Bürger, befreundete Gesellschaften, Rote Funken und Familie waren gekommen, um sich das neue architektonische Prunkstück anzuschauen und zu erleben. Nach 21 Jahren Planung und kurzer Bauzeit ist es geschafft und die Roten Funken können stolz auf ihren Entlastungsbau sein. Viele Steine mussten in dieser Zeit aus dem Weg geräumt werden, der letzte große Brocken erst am Freitag, als der Prüfstatiker sein Okay gegeben hat, wie Domvogt und Architekt des Entlastungsbaus, Ulli Schlüter mit großer Erleichterung erzählte.

Weiter…

Menschentürme vor dem Dom (Stefan)

Wer einen Turm bauen will, braucht ein festes Fundament. Bei Menschentürmen ist das auch so. Wer unten steht muss kräftig und zuverlässig sein. Wer oben steht, braucht vor allem Vertrauen. Vertrauen in die Menschen, die ihn halten. Und allzu kräftig gebaut sollte er auch nicht sein. Das ist die Idee bei den Menschentürmen: Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Mitmenschen.

Weiter…

Sachsenturm darf erweitert werden (Redaktion)

Es gibt auch gute Nachrichten in dieser Zeit: Der Rat der Stadt Köln hat nun endgültig die Weichen in Richtung Erweiterung des Sachsenturms der Blauen Funken gestellt. Seit mehr als fünf Jahren haben Stadtverwaltung und  der Gemeinnützige Bauverein Sachsenturm e.V. an einer baulichen Lösung gearbeitet, die mit dem Denkmalschutz des Sachsenturms und der denkmalwerten Grünfläche vereinbar ist. Das Ergebnis ist ein Erweiterungsbau nach dem Entwurf des Teams Anderhalten, der nur geringfügig in Natur und Landschaft eingreift, dafür externe Ausgleichsmaßnahmen vorsieht und einen neuen Saal schafft, der auch der Öffentlichkeit als Veranstaltungsort zur Verfügung stehen wird. Weiter…

„200 Jahre Kölner Karneval: Ov krüzz oder quer“

Das neue Motto steht fest! In der Session 2023 feiern wir „200 Jahre Kölner Karneval: Ov krüzz oder quer“!
Dahinter verbirgt sich eine Bedeutung mit historischem Bezug – und die passt besonders gut zu den Höhen und Tiefen in den 200 Jahren des organisierten Karnevals. Im Lied von Emil Jülich von 1905 heißt es nämlich: „Ov krüzz oder quer, ov Knäch oder Hähr – mer looße nit un looße nit vum Fasteleer!” Weiter…

Eine schattige Session (Nicci)

Dieses Jahr hat man von mir nicht sonderlich viel gelesen, da es mir schwer fiel, in einer weiteren Corona-Session Energie für frische Beiträge zu finden. Und dann, zu Beginn der wilden Woche, bombardiert Putin die Ukraine. Was für eine Zeit … Und trotzdem habe ich Bedarf, meine minimal karnevalistischen Erlebnisse zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch kurz zusammenzufassen. Weiter…

Karneval 21/22– Jetzt schon mein Resumée (Wilfried)

Was haben wir uns alle im Herbst gefreut. Der Karneval ist wieder da. Die Corps, die Tanzgruppen, die Bands, die Offiziellen und alle Karnevalsjecken. Der 11.11 lief ja noch ganz normal mit Kontrollen wie auf dem Heumarkt. Ich selbst war Gast backstage. Sechsmal wurde ich kontrolliert, bis ich da war, wo man mich haben wollte. Unter den Künstlern und allen anderen gab es eine riesige Wiedersehensfreude, aber alles auf Abstand. Kein Drücken, sondern Faust auf Faust war das Begrüßungsritual. Jeder, aber auch wirklich jeder, wusste um die Wichtigkeit dieses Tages. Weiter…

Wie fühlt sich Karneval an? (Red.)

Weiberfastnacht! Anders als noch vor Wochen gedacht ist nach zwei Jahren Pandemie wenigstens ein bisschen Fastelovend möglich. Auf der Straße, in den Kneipen und auch in den Sälen. Es gibt strenge Regeln, aber das ist gut so. Die Karnevalsgesellschaften haben alles dafür getan, dass das Brauchtum gefeiert werden kann. Und dann greift Putin die Ukraine an. Weiter…